BVO News

03.04.2017
Europäische Kommission

In einem am 29. März veröffentlichten Bericht, der auf die Jahre 2015 und 2016 ausgerichtet ist, bewertet die Europäische Kommission die bei der Umsetzung der ökologische Vorrangflächen (ÖVF)-Verpflichtung erzielten Fortschritte. Hierin werden verschiedene Aspekte der 2016 im Rahmen des REFIT-Programms der Kommission durchgeführten Überprüfung der Ökologisierung nach einem Jahr der Anwendung vertieft und aktualisiert. Gegenstand dieser Überprüfung waren die Auswirkungen der Ökologisierung auf das Produktionspotential und die Wettbewerbsgleichheit sowie verschiedene Optionen für Vereinfachungen.

31.03.2017

Das BVO-Info Nr. 3 mit folgenden Themen ist erschienen und im Mitgliederbereich einsehbar:

  1. Kommission plant generelles Verbot bestimmter Neonikotinoide
  2. Anhörung zu den Klagen vor dem EuGH zu Neonikotinoiden und Fipronil
  3. LfL erwartet keine Änderungen für Leguminosen auf Vorrangflächen
  4. Nachbau bis zum 30.06.2017 melden
  5. Endokrine Disruptoren: Erneut keine Festlegung wissenschaftlicher Kriterien
  6. Patenterteilungen in der Biotechnologie vorerst auf Eis gelegt
  7. Agrarforschungsallianz beim Ministeriumsdialog "Neue Züchtungstechniken"
  8. Studie zu Saatgut und Pflanzensorten als Allgemeingut
  9. Fördergelder für neue Weizenarten in Hessen
  10. Erste Bundesweite Öko-Feldtage
  11. Gemeinsamer Sortenkatalog für landwirtschaftliche Pflanzenarten

27.03.2017
Saatgut-Treuhandverwaltungs GmbH

Nach aktueller Rechtsprechung sind Landwirte verpflichtet, bis zum Ablauf des jeweiligen Wirtschaftsjahres (30. Juni), in dem sie Nachbau betrieben haben, die entsprechende Nachbauentschädigung von sich aus zu melden oder zu zahlen. Landwirte dürfen im eigenen Betrieb erzeugtes Erntegut bestimmter Arten dann zu Saatzwecken im eigenen Betrieb erneut einsetzen, wenn sie die Nachbaubedingungen erfüllen, d. h., die Nachbaugebühren rechtzeitig bezahlen und auf ein konkretes Auskunftsersuchen gegenüber der Saatgut-Treuhandverwaltungs GmbH (STV) Auskunft erteilen. Die Zahlungspflicht besteht unabhängig davon, ob zuvor ein Auskunftsersuchen der STV beantwortet oder von dieser eine Zahlungsaufforderung verschickt wurde.

20.03.2017
Julius Kühn-Institut (JKI)

Mit dem erfolgreichen Start des Sentinel-2B Satelliten am 7. März 2017 um 2:49 Uhr mitteleuropäischer Zeit ist das Quartett der hochauflösenden Fernerkundungssatelliten des Europäischen Weltraumprogramms „Copernicus“ jetzt komplett. Deutschland wird nun regelmäßig alle ein bis drei Tage von zwei Radarsatelliten und zwei optischen Satelliten mit multispektralen Aufnahmegeräten überflogen und vermessen. Mit den Sentinels verfügt die landwirtschaftliche Forschung und Praxis über eine völlig neuartige Datenquelle und diese in einer bisher ungeahnten Präzision.

01.03.2017

Das BVO-Info Nr. 2 mit folgenden Themen ist erschienen und im Mitgliederbereich einsehbar:

  1. Kommission will Pflanzenschutzmitteleinsatz auf Vorrangflächen einschränken
  2. Neue Klarstellung zur Definition von GVO erforderlich
  3. Wettbewerbsrat gegen Patentierung von Genen aus konventioneller Züchtung
  4. Zukunftsstrategie ökologischer Landbau
  5. Optimierung von Düngereinsatz durch Pflanzenzüchtung
  6. Konsultation zur EU-Agrarpolitik nach 2020 gestartet
  7. Neues Handelsportal vor dem Start
  8. Gemeinsamer Sortenkatalog für landwirtschaftliche Pflanzenarten

15.02.2017
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Wie lässt sich das in der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung verankerte Ziel, 20 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche in Deutschland ökologisch zu bewirtschaften, schneller erreichen? Dieser Frage sind rund 200 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik unter der Leitung des Thünen-Instituts, einer wissenschaftlichen Ressorteinrichtung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, nachgegangen. Das Ergebnis dieses zweijährigen partizipativen Prozesses ist die "Zukunftsstrategie Ökologischer Landbau" (ZöL), die Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt bei der Eröffnung der Fachmesse BIOFACH in Nürnberg vorgestellt hat:

08.02.2017
Europäische Kommission

Seit den letzten Reformationen der GAP, zuletzt 2015 nach einem Beschluss aus dem Jahre 2013, hat sich das Umfeld, in dem diese Reform beschlossen wurde, erheblich gewandelt. Die Agrarpreise sind deutlich gefallen und die Unsicherheit auf den Märkten hat zugenommen, unter anderem aufgrund makroökonomischer Faktoren und geopolitischer Spannungen, die eine klare langfristige Planung des Agrarbereichs behindern.

30.01.2017

Das BVO-Info Nr. 1 mit folgenden Themen ist erschienen und im Mitgliederbereich einsehbar:

  1. Wir trauern um unseren Ehrenvorsitzenden Heinz Wrage
  2. Anwendung nicht zugelassener Beizmittel für den Export
  3. Studie: Neonikotinoid-Verbot im Raps kostet EU-weit jährlich 900 Mio. Euro
  4. EU-Institutionen sollen Patente auf natürliche Züchtungen ablehnen
  5. Neue Kompromisse für hormonwirksame Substanzen gesucht
  6. Deutschland beharrt auf Änderungswünschen beim Greening
  7. Aktuelles Greening bringt wenig für die Artenvielfalt
  8. Herbstaussaat zur Ernte 2017: Anbau von Wintergetreide bleibt konstant
  9. Betriebsmittelliste 2017 erschienen
  10. Gemeinsamer Sortenkatalog für landwirtschaftliche Pflanzenarten
25.01.2017
Statistisches Bundesamt

Der Strukturwandel in der Landwirtschaft setzt sich weiter fort, hat sich aber verlangsamt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hat sich die Zahl  der landwirtschaftlichen Betriebe zwischen den Jahren 2013 und 2016 um rund 3 % (etwa 9 000 Betriebe) verringert. Zwischen der Agrarstrukturerhebung 2013 und der Landwirtschaftszählung 2010 hatte es noch einen deutlicheren Rückgang von knapp 5 % (– 14 000 Betriebe) gegeben.

18.01.2017

Seit Dezember 2013 ist die Vermarktung von Saatgut, welches mit Pflanzenschutzmitteln gebeizt wurde, die einen der neonikotinoiden Wirkstoffe Clothianidin, Imidacloprid oder Thiamethoxam enthalten, in der EU verboten. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) wird voraussichtlich im Herbst 2017, auf Basis von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die seit dem Verbot gewonnen wurden, Schlussfolgerungen veröffentlichen. Anhand dieser Schlussfolgerungen wird die EU entscheiden, ob das Verbot aufgehoben, beibehalten oder geändert wird. In der letzten Woche hat es zwei Veröffentlichungen zu dem Themenkomplex gegeben.

Seiten