BVO News

14.07.2015

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat mit Urteil vom 25.06.2015 (C-242/14) die Frage beantwortet,  bis wann die Nachbaugebühr zu zahlen ist, um in den Genuss der Nachbauregelung zu kommen.

04.06.2015
Universität Hohenheim

Es ist das größte Weizenzucht-Projekt, das je in Deutschland stattfand: ZUCHTWERT will die Basis für die sogenannte Hybridzüchtung bei Weizen schaffen. „Hybrid-Weizen bringt rund zehn Prozent mehr Ertrag, ist weniger krankheitsanfällig und kommt mit Trockenstress besser klar“, erklärt Dr. Friedrich Longin, Weizen-Experte der Landessaatzuchtanstalt an der Universität Hohenheim. Doch bei Weizen hat die Hybridzüchtung bislang ihre Tücken, die die Forscher nun gemeinsam mit den Kollegen des IPK Gatersleben überwinden wollen.

16.04.2015
Kleffmann Group

Im Herbst 2014 befragte die Kleffmann Group in ihrer jährlichen Panelstudie 1.144 deutsche und 401 britische Landwirte zu ihrem Rapsanbau. Die Anbaufläche von Winterraps umfasst in Großbritannien mit 649.000 ha etwa die Hälfte der deutschen Winterrapsfläche (1.309.000 ha). Die Kombination aus einem milden Winter und hohen Temperaturen von März bis Mai haben 2014 ideale Bedingungen für die Eiablage und die Entwicklung des Rapserdflohs geschaffen. Neben den begünstigten Wetterverhältnissen unterliegt dieser einem Massenwechsel, der zu einem starken Aufbau der Population alle sieben bis neun Jahre führt. Hinweis auf einen Anstieg gibt das vermehrte Auftreten des Rapserdflohs in den Gelbschalen seit 2012. Aus diesem Grund zeigt das Verbot der neonikotinoiden Beizen im Jahr 2014 deutliche Auswirkungen. Das warme und trockene Wetter im Herbst hat die Vermehrung der Schädlinge zusätzlich begünstigt.

16.03.2015
Pressedienst Direktion Medien; Referenz-Nr.: 20140307IPR38202

Der Gesetzesvorschlag der Europäischen Kommission, mit dem der Einsatz von Saatgut einheitlich geregelt werden sollte, wurde von einer großen Mehrheit der Abgeordneten am 10. März 2015 abgelehnt. Viele Parlamentarier sind besorgt, dass das geplante Gesetz die Kommission in diesem Bereich mit unverhältnismäßigen Befugnissen ausstatten könnte und die EU-Mitgliedstaaten kaum Spielraum hätten, die neuen Regeln nach ihren Bedürfnissen in nationales Recht umzusetzen.

24.02.2015

Das Jahrbuch 2014 bietet statistisches Grundmaterial über Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Deutschland und der EU. Die Daten der Agrarstrukturerhebung 2013 sind ebenfalls in die entsprechenden Tabellen eingeflossen. Das Datenangebot leistet damit einen umfassenden Beitrag zur Meinungsbildung und Diskussion in der Fachöffentlichkeit. Ein Glossar erläutert die am häufigsten verwendeten Begriffe. Schaubilder und Grafiken stellen die Entwicklung wichtiger Kennzahlen dar.

20.11.2014
Universität Hohenheim

Noch gelingt es den Pflanzenzüchtern, jährlich neue Sorten mit höheren Erträgen zu züchten. Eine neue Methode verspricht nun, diese jährliche Ertrags-Steigerung sogar zu verdoppeln – so die Einschätzung von Wissenschaftlern aus Pflanzenzucht, Biometrik und Bioinformatik auf einer Tagung am 20. November 2014 zum Forschungsschwerpunkt Biotechnologie und Pflanzenzucht an der Universität Hohenheim.

18.11.2014

40-jähriges Dienstjubiläum von Horst Bremer

Der Geschäftsführer der Altmarksaaten Stendal GmbH, Horst Bremer, begeht heute sein 40-jähriges Dienstjubiläum im Unternehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

04.11.2014

Der ERLING Verlag hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass nunmehr die 2. stark überarbeitete und erweiterte Auflage des Praxishandbuchs „Saatgutvermehrung“ erschienen ist. Das Buch ist das Standardwerk zur Pflanzen- und Saatgutvermehrung mit hoher Praxisrelevanz und liefert alle wichtigen Grundlagen für eine zukunftsorientierte Saatgutvermehrung. Nach den organisatorischen und rechtlichen Grundlagen im ersten Teil, öffnet der zweite Teil den Blick für die besonderen Erfordernisse der Vermehrung aller wichtigen landwirtschaftlichen Kulturarten.

09.10.2014

Die Folgen des Verbots der Rapssaatgutbeizung mit Neonicotinoiden lässt sich aktuell offenbar auf zahlreichen Feldern erkennen. Wie die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) am 19.9. berichtete, mehren sich bei ihr die Meldungen über ein regional starkes Auftreten von Rapserdflöhen und zum Teil bereits erhebliche Fraßschäden an Keim- und jungen Laubblättern in den Rapsbeständen. Die UFOP wies deshalb erneut auf die Notwendigkeit zur Überwachung sowie Bekämpfung der Herbstschädlinge hin.

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